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Buchvorstellung "Hot Illusions - Magisches Begehren"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  29-11-2017 13:30 29-11-2017 13:30 82  Gelesen 82 Gelesen
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"Hot Illusions – Magisches Begehren" Ein erotischer Roman von Quinn J. Fletcher.



Ist die wahre Liebe nur eine Illusion?

Willkommen bei Star-Magier Caleb Blackhill. Seine Show ist eine Reise in eine mystische Welt.
Calebs spektakuläre Feuer-Illusionen verzaubern sein Publikum. Insbesondere die Ladys fühlen sich von ihm magisch angezogen. Mit seinem Charme fesselt er sie alle.
Doch Caleb hat auch eine dunkle Seite. Die Prophezeiung einer Wahrsagerin bestimmt sein Leben und sein Tun.
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere lernt er die Hotelmanagerin Angelina kennen.
Kann sie den Fluch der Vorhersage lösen? Wird sie sich auf das Spiel mit dem Feuer einlassen oder ist dies nur eine heiße Illusion?

Hot Illusions – Magisches Begehren ist ein Roman aus der Sicht des Mannes – frech und sexy.
Enthält explizit beschriebene Liebesszenen für volljährige Leser.



Leseprobe:



Es gibt unzählige Varianten, doch viele Dinge ähneln sich, sie lassen sich beliebig austauschen. Andere Dinge wiederholen sich, wie bei einem Ritual.
Bei dem, was ich tue, gibt es einige Phasen, die ich durchlebe. Du musst wissen, ich bin kein Monster. Ich ziehe nicht umher, um Frauen wehzutun oder sie zu verletzen. Dies ist nicht meine Absicht. Gut, vielleicht schmerzt mein Tun manchmal, aber es ist ein völlig anderer Schmerz – ein Schmerz der Lust.
Der Zeitpunkt davor ist intensiv, beinah qualvoll. Er ist geprägt von einem Gefühl der Versuchung, der Verlockung. Ich muss es tun, alles in meinem Hirn arbeitet nur noch auf die Erfüllung dieses Gedankens hin.
Mir wird heiß bei der Reflexion der letzten Erfahrung. Sie ist noch spürbar, hallt in meinem Kopf und Körper nach, als wäre sie gerade erst passiert. Ich lasse mich in die Erinnerung fallen.
Da ist diese Frau. Mein Blick fällt auf ihren zarten Hals. Sie ist noch bekleidet, alles an ihr ist verhüllt – wie ein Geschenk, das man erst auspacken muss. Ihre blasse Haut schimmert wie Porzellan. Ich will diese Haut berühren, unbedingt. Das Kleid liegt eng an ihrem Körper und betont ihre Figur. Ihr weit ausgeschnittenes Dekolleté lässt mich ihren Brustansatz erkennen. Sie ist schön, aber ihr Aussehen, die Größe ihrer Titten, dies alles ist mir im Moment völlig egal. Das schwarze Lederhalsband, das sie trägt, bietet einen starken Kontrast zu ihrer blassen Haut. Es ist kein modisches Accessoire, es ist ein Symbol. Für sie ist dies keine Rolle, die sie spielt – sie lebt es. Ihr Dasein, ihre ganze Natur ist darauf ausgerichtet, diese Neigung zu verwirklichen. Ihr das Kleid vom Leib zu reißen, wäre zu einfach. Ist nicht mein Stil. Mir wird siedend heiß, ich kann dieses Verlangen nicht mehr lange kontrollieren.
Die nächste Phase geht einen Schritt weiter, es ist der Moment der Unterwerfung. Inzwischen ist sie nackt. Ich habe ihr ihren Platz zugewiesen. Wie eine Statue steht sie am Pfosten des riesigen Bettes und wirkt dabei etwas verloren. Ihre Bewegungsmöglichkeit wurde von mir mit Fesseln eingeschränkt. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich ihr deutlich mache, was ich von ihr erwarte. Ich verlange von ihr, dass sie ihren Kopf zu mir dreht, beobachte sie, schaue ihr in die Augen. Ihre Pupillen sind erweitert, die Iriden glitzern. Sie atmet stoßartig. Ihr Körper zeigt mir unmissverständlich sein Verlangen. Sie gibt sich mir ganz hin. Meine Lust steigert sich ins Unermessliche, doch ich muss mich beherrschen. Ich widerstehe dem Reiz. Die Stunden vergehen, es kostet mich eine enorme Anstrengung. Es ist eine harte Prüfung – für uns beide.
Die letzte Phase ist der Augenblick danach. Währenddessen bin ich einige Male in dieses dunkle Loch des Nichts gefallen, eine Dunkelheit, die mit grellen Blitzen erhellt wurde. Tief in mir höre ich noch ihr Stöhnen, ihre heiseren Schreie. Doch jetzt ist es wieder still, eine angenehme Stille. Mein Körper ist voller Adrenalin, doch die Körperspannung lässt allmählich nach.
Ich lasse sie noch eine Weile in dieser Position verharren. Sie ist erschöpft und ausgepumpt. Sie hatte ihre Maske schon vor Stunden abgelegt und ihr wahres Gesicht war zum Vorschein gekommen. Meine Sehnsüchte, mein besonderer erotischer Hunger, haben in der Macht und Dominanz ihre Erfüllung gefunden. Ich bin am Ziel. Mein Hunger ist gestillt – vorübergehend.
Dieses erotische Intermezzo findet einen denkwürdigen Platz in meiner Erinnerung. Nun bin ich wieder hier im Hotel. Im Glas der großen Fensterfront sehe ich mein Spiegelbild. Ich erkenne meinen schwarzen, perfekt sitzenden Anzug und das strahlendweiße Hemd. Mit eisigem Blick schaue ich auf meine Krawatte. Sie hat meinen Hals eng umschlungen, wie eine Würgeschlange, die ihre Beute fest im Griff hat. Ich lockere den Knoten und atme tief durch. Bilder flackern aus meiner Erinnerung auf, kleine Segmente, die nach ein paar Minuten ein großes Ganzes ergeben. Ich betaste den seidenen Stoff der Krawatte und muss unweigerlich grinsen. Sie hat mir lustvolle Stunden beschert. Natürlich nicht nur mir.
Würde ich in einen richtigen Spiegel schauen, zeigte sich mir ein großer dunkelhaariger Mann mit graublauen Augen. Je nach Stimmung scheinen sie mal wie das Meer zu schimmern, dann wieder wie ein wolkenbehangener Himmel auszusehen. Man sagt, sie seien ungewöhnlich intensiv und ziehen einen sofort in den Bann. Ich besitze markante Gesichtszüge, dazu gehört ein scharf geschnittener Kiefer mit einem energischen Kinn. Wenn du mir begegnest, wirst du dich kaum trauen, mir Widerworte zu geben. So ein Mann bin ich.
Aber langsam, ich kann dir nicht alles auf einmal erzählen. Es wäre besser, wenn ich mich etwas in Geduld übe – und du auch. Mir fällt dies leicht, denn mein Handeln ist meistens sehr bedacht und wohlüberlegt. Das liegt in meiner Natur. Womit ich allerdings nicht sagen will, dass es immer vernünftig ist, was ich tue.
Mein Blick richtet sich wieder auf die riesige polierte Scheibe. Dieses Mal durchdringt er mein Spiegelbild und ich schaue durch mich hindurch, als wäre ich ein Geist, eine Illusion. Ich sehe auf die nächtliche Skyline Montreals. Viel ist nicht zu erkennen, nur die Silhouette der imposanten Gebäude. Durch die wabernden Nebelschwaden sind flackernde Lichter zu erkennen. Der Regen peitscht gegen das Glas. Großflächige Blitze erhellen den Nachthimmel für Bruchteile von Sekunden. Die Gewalt der Natur fasziniert mich. Sie erinnert mich an mich selbst, auch ich bin manchmal eine Naturgewalt – eine elementare, schwer zu bändigende Kraft.
Mein Leben ist wie eine Reise und diese Reise geht weiter. Und das nicht sinnbildlich gesprochen. Leider wurde mein Flug gecancelt, daher sitze ich in diesem Hotel noch für einige Zeit fest. Es sollte nur ein Zwischenstopp für drei Tage sein, ein neuer Auftrag in einer anderen Stadt wartet bereits auf mich. In der Gewissheit eines unfreiwilligen zusätzlichen Abends hier in der kanadischen Metropole setze ich mich in den komfortablen schwarzen Ledersessel, der direkt am Fenster steht. Ich kämpfe mit mir. Da ist dieser Zettel – eine Prophezeiung, die mein Leben betrifft …
Das Licht ist gedämpft, zu später Stunde erwarte ich noch einen Gast. Hier wird ein erotisches Szenario stattfinden, das die Luft zum Brennen bringt.
Ich starre hinaus und genieße das Spiel der Elemente. Sie sind der perfekte Lehrmeister für mich, denn sie geben nie ihre Geheimnisse preis. Sie verpacken alles in eine Illusion, genau wie ich. Manche unterschätzen ihre Gefährlichkeit.
Ein Drink wäre jetzt genau richtig, doch mich aus der Minibar zu bedienen, war mir zu profan. Ich habe eine Flasche alten Scotch in meine Suite bestellt und schenke mir eine Handbreit ein. Zu viel auf einmal darf ich davon nicht genießen, denn ich bin ein Mensch, der ungern die Kontrolle verliert. Langsam bewege ich den Zettel zwischen meinen Fingern hin und her – dieser verdammte Zettel! Er ist beinahe schon zerfleddert, die Tinte ist verblasst. Diese Zeilen haben mich viele nachdenkliche Stunden gekostet. Ich kämpfe mit meinen inneren Dämonen und lasse einige Sequenzen meines Lebens Revue passieren.
Bei meinen beruflichen Reisen logiere ich stets in exklusiven Hotels und bewohne eine Suite im oberen Stockwerk. Ich muss immer den Überblick bewahren. Diesen Lebensstandard kann ich mir mittlerweile leisten. Ja, ich gebe es zu, ich lebe exzessiv, als ob es kein Morgen gäbe. Denn vielleicht ist der nächste Tag nur eine Illusion.
Mein Beruf ist mehr als speziell, man braucht dafür eine besondere Begabung. Ich bin Magier, und zwar keiner von denen, der billige Zaubertricks ausführt, sondern einer, der perfekte Illusionen auf die große Bühne bringt. Illusionen, die dich glauben lassen, dass du deinen Augen nicht trauen kannst. Das kannst du auch nicht, in der Tat. Du wirst darauf hereinfallen, grübelnd nach Hause gehen und dich fragen, wie so was überhaupt möglich ist, das verspreche ich dir.
Dieser besondere Beruf des Illusionisten – wie ich mich selbst am liebsten bezeichne – führt mich in den Staaten sowie in Kanada herum. Ich kann keinen genauen Ort mehr benennen, an den es mich zieht, den ich Zuhause nenne. Ich besitze Apartments in einigen Metropolen, zum Beispiel in New York und Los Angeles. Gerade im Augenblick bin ich ein Gestrandeter, hilflos dem Willen der Natur ausgesetzt, ihrem herrischen Spiel. Vielleicht klingt es zu pathetisch, wenn ich behaupte, dass ich auch im Leben ein Gestrandeter bin, aber dies trifft auf viele Situationen meines Lebens, oder besser gesagt – meiner Neigung – zu.
Wenn du schon deine Zeit mit mir verbringst, möchtest du bestimmt wissen, mit wem du es zu tun hast. Du hast bestimmt schon oft die Warnung gehört „rede nicht mit fremden Männern“, aber ich stelle für dich keine Gefahr dar. Noch nicht. Vielleicht erliegst du ja meinen speziellen Charme und lässt dich von mir einwickeln. Was das letzte Wort für eine Bedeutung haben kann, erfährst du, wenn du weiter zuhörst.



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