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Buchvorstellung "Amalia - Zähmung der Freiheit"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  15-09-2017 22:00 15-09-2017 22:00 279  Gelesen 279 Gelesen
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"Amalia – Zähmung der Freiheit" Ein erotisches Latex Märchen von Stejn Sterayon.



Prinzessin Amalia von Nackedei soll entgegen ihres Willen vermählt werden, doch keiner der anwesenden Prinzen kommt für sie in Frage. Da verspricht ihr Vater sie dem nächstbesten Kandidaten … Wenig später tritt ein geheimnisvoller Prinz in den Saal, der komplett von einem schwarzen, glänzenden Stoff umgeben ist. Er versetzt die Prinzessin in Schrecken, denn von nun an soll sie diesem seltsamen Prinzen mit Namen Augar gehören …
Doch das ist erst der Anfang, denn Amalia wird in Zukunft die gleiche seltsame Kleidung tragen müssen …


Ein erotischer Märchenroman um das Thema Latex und Atemreduktion!



Leseprobe:



Kapitel 1


In einer Welt jenseits der unseren gab es einmal ein kleines Land namens Nackedei. Da es dort immer warm war, hatten die Bewohner es sich zur Angewohnheit gemacht, fast alle Kleidungsstücke abzulegen. Nur wenige Sachen zierten die Körper, zeigten mehr, als sie verhüllten. Doch die Bewohner waren glücklich und zufrieden.
Dieses Land wurde von einem gütigen Königspaar beherrscht, die eine liebreizende Tochter ihr eigen nannten, die voller Liebe herangewachsen war und nun in das heiratsfähige Alter kam. So wurde es höchste Zeit, dass sie ihren zukünftigen Mann kennen und schätzen lernte.
Deshalb beschloss der König, seine Tochter unter die Haube zu bringen und lud zu einem großen Fest ein, in dem sich die Prinzen der Nachbarreiche ihm und seiner wunderschönen Tochter vorstellig werden konnten. Schließlich bot sich auf diese Weise die beste Gelegenheit und ihre Tochter hatte die größte Auswahl an zukünftigen Ehemännern, die sich versammeln ließ.
Dazu hatten sie sich züchtiger angezogen als in Nackedei üblich, um niemand vor den Kopf zu stoßen. Nicht in allen Reichen ging man mit der Natürlichkeit und Freiheit des Körpers so freizügig um, wie es in ihrem kleinen Reich der Fall war. Da musste man gewisse Regeln beachten.
Das galt auch für ihr treues und zufriedenes Volk an diesen Tagen. So mancher Landsmann hatte damit Schwierigkeiten, aber da ein jeder der Königstochter das Glück der Ehe gönnte, verzichtete man gerne auf die Natürlichkeit und zog sich züchtige Sachen über, auch wenn die schon mal bei dem einen oder anderen kniffen, da sein Leib nicht mehr ganz die Gardemaße besaß als zu der Zeit, da ihm die Bekleidung geschneidert worden war. Das brachte einige Augenzwinkereien ein, aber letztendlich ging alles ohne gehässigen Hohn und Spott ab. Man war schließlich stolz auf sein Königreich und es sollte dieser Tage des Festes in einem goldenen friedlichen Licht erstrahlen.
Zum Fest kamen wie erwartet die vielen Prinzen aus den zahlreichen Nachbarreichen und auch einigen weiteren Ländereien, die von dem Fest und dem Ansinnen des Königs gehört hatten. Darüber waren der König und seine Gemahlin hocherfreut, denn es zeugte davon, dass ihre liebliche Tochter eine gute Partie abgab.
Nacheinander stellten sie sich schließlich beim großen Empfang im Thronsaal vor. Aber keiner war der Prinzessin so recht genehm. Freilich hatte bei manchen Kandidaten auch der König seine Zweifel, jedoch andere sagten ihm durchaus zu.
Seine Tochter war da ganz anderer Ansicht. Sie hatte ihren ganz eigenen Kopf, was diese Dinge betraf. Und häufig war sie ein richtiger Querkopf, mäkelte an Kleinigkeiten herum.
Nie zuvor war sie derart negativ aufgefallen. Er hatte sie zusammen mit seiner Gemahlin zur Höflichkeit erzogen, deshalb verwunderte es ihn, diese finstere Seite seiner sonst so lichtvollen Tochter kennenzulernen. Woher hatte sie nur diese unangenehme Eigenschaft, die den ganzen Hofstaat bis ins Mark düpierte und in Verruf brachte.
Die Prinzen waren ansehnlich (so weit man es äußerlich beurteilen konnte), besaßen Vermögen und auch eine gewisse höfische Förmlichkeit und Freundlichkeit. Man hatte sie mit Sicherheit gut vorbereitet und all das gelehrt, was angebracht schien.
Auf diese Dinge legte das Herrscherpaar trotz der ganzen Freiheit in ihrem Land viel Wert. Schließlich galt es für jeden heiratswilligen Prinzen, die Würde eines Prinzen und zukünftigen Königs auszustrahlen. Nicht jeder Prinz blieb immer Prinz.
So stellte sich ein Gast nach dem anderen vor, aber letztendlich lehnte die Prinzessin jeden Prinzen, aus welchen Gründen auch immer, ab. Dazu machte sie die eine oder andere spitze Bemerkung, die der König sonst gar nicht von ihr gewöhnt war. Dazu lächelte sie hochmütig und abfällig.
„Was ist nur in sie gefahren“, dachte er sich ein ums andere Mal und an den Sorgenfalten und dem traurigen Gesicht seiner Gattin bemerkte er, dass es jener nicht anders erging. Ihre Tochter offenbarte eine ganz unangenehme, hässliche Seite ihres Ichs. Und das zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Schiere Verzweiflung packte ihn nach und nach.
Seine Tochter schien es darauf anzulegen, alle Prinzen und Edelmänner zu vergraulen. Letztendlich hatte er den Eindruck, dass seine Tochter gar nicht heiraten wollte. Warum sonst zeigte sie dieses ekelhafte Verhalten?
Darüber wurde er schließlich zornig und stieß ein Machtwort aus!
„Der nächste Prinz, der hier vor dem Thron um deine Hand anhält, wie immer er auch sein mag, wird dein zukünftiger Mann werden. Egal ob er hässlich oder schön ist, ob er ein armer oder reicher Prinz ist, du wirst ihm folgen und heiraten müssen.“
Er konnte es nicht mehr ertragen, wie seine Tochter mit ihren Gästen umging. Das war einer Prinzessin unwürdig.
„Aber lieber Vater, das könnt ihr doch nicht tun!“, rief entrüstet die Prinzessin. „Ihr könnt mich doch nicht jedem dahergelaufenen Prinzen geben. Was ist denn, wenn er potthässlich ist und nur an unser Reich gelangen möchte?“
Insgeheim hoffte sie, durch ihre ablehnende Haltung den Prinzen zu entgehen und weiter ihr unbeschwertes Leben zu genießen. Ihr Vater und ihre Mutter mochten da anderer Ansicht sein, aber ihr ging das zu schnell und zu plötzlich. Schließlich war sie gerade volljährig geworden und fühlte sich einfach nicht dazu bereit, eine Ehe einzugehen. Und schon gar keine, die auf einfachen Äußerlichkeiten und Förmlichkeiten beruhte.
„Doch ich kann“, sagte da der Herrscher bestimmt und seine Gattin nickte dazu nur mit dem Haupt.
Wenn der König sich etwas in den Kopf setzte, so sollte man ihn lieber tun lassen. So gütig er auch immer war, er konnte ebenso sehr unangenehm werden. Das wusste sie genau. Dann duldete er keinen Widerspruch. Und sie wollte ihm keinen Anlass dazu liefern, ihr gegenüber missstimmig zu werden.
Der König wandte er sich indes wieder dem Saale zu und schaute, wer als nächster Heiratskandidat wohl kommen würde. Doch zunächst tat sich nichts. Das war kein Wunder, denn die Prinzessin hatte sie alle vergrault und sicherlich hatten die restlichen Prinzen vor Schreck ob ihrer spitzen Zunge gleich das Weite gesucht, ohne sich ihr vorzustellen. Er konnte das gut verstehen, denn er hätte nicht anders gehandelt. „So ein kleines Biest aber auch“, durchfuhr es ihn in Gedanken.
Dann aber, ganz plötzlich, öffnete sich die Tür und ein seltsam gekleideter Mann stürmte in den großen Saal hinein, der so gar nicht wie ein Prinz aussah und eher das Gegenteil zu der lieblichen Welt von Nackedei in seinem Aussehen darstellte. Denn er wirkte, als wäre er gar nicht bekleidet und doch war sein ganzer Körper mit einer Art Stoff überzogen, der ziemlich glänzte und dem König gänzlich unbekannt war.
Er starrte die fremdartige Gestalt an, doch jene störte sich nicht daran, sondern schritt gemessenen Schrittes auf den König zu und verbeugte sich.
„Ich bin Prinz Augar von Lackalien. Verzeiht, dass ich etwas spät bin, aber man hat mich bei der Palastwache aufgrund meines Aussehens aufgehalten!“
Beim Verbeugen quietschte sein Anzug etwas, was offenbar dem verwendeten Stoff geschuldet sein musste. Der König bemerkte es, aber er ging nicht weiter darauf ein und auch der Mann sagte nichts dazu.
„Sei willkommen, Augar von Lackalien. Ich bin Godefried von Nackedei, neben mir thront meine liebe Gattin Eusebia. Und die junge Dame hier, das ist meine Tochter Amalia.“
Er zeigte dabei auf seine Tochter, die darüber nicht gerade glücklich wirkte, wie sich die Dinge entwickelten.
„Seid gegrüßt, werte Prinzessin!“
Der Prinz von Lackalien nickte in Richtung Amalia.
„Ihr seid wirklich bezaubernd.“
„Ja, das ist sie“, meinte der König. „Und nun ist sie Euer, Prinz Augar.“
„Aber Vater!“, rief da die Prinzessin. „Dieser Mann muss sehr hässlich sein. Warum würde er sonst seinen Körper und sein Gesicht unter diesem quietschenden Stoff verbergen?“
Dabei machte sie ein angewidertes Gesicht, das ihre Worte unterstützen sollte.
„Meine liebste Prinzessin, das ist ein ganz besonderer Stoff, der sehr anschmiegsam ist und warmhält“, mischte Prinz Augar sich ins Gespräch ein.
„Aber er quietscht grässlich!“, warf Amalia ihm entgegen.
Das verzogene Gesicht behielt sie bei. Dieser Prinz war überhaupt nicht nach ihrem Geschmack.



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