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Buchvorstellung "Dein Spiel"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  04-05-2017 16:00 04-05-2017 16:00 516  Gelesen 516 Gelesen
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"Dein Spiel" Ein spannender und mystischer Liebesroman von Marina A. Zimmermann.



Das Spiel mit den Gefühlen wird auf eine erbarmungslose Probe gestellt. Liebe, Zweifel, Trauer, Rache - immer auf der Suche nach einem besonderen Kick.
Es gibt keine Ablenkungen durch Orte und Familiennamen. Nicht einmal die Zeit ist in irgendwelchen Jahrzehnten zu erkennen.
Ein eher minimalistischer Stil jagt von Szene zu Szene, wirft viele Themen zum Nachdenken auf und schockt den Leser jedes Mal, wenn er glaubt, sich in eine amüsante, erotisch angehauchte, Liebesgeschichte einzulesen.



Leseprobe:



Nur das Rollen der kleinen, weißen Kugel im Roulettekessel war zu hören. Zwei große Lampen über dem Spieltisch erhellten den grünen Teppich, auf dem sich die Anordnung der schwarzen und roten Zahlen befand. Es war der einzige noch aktive Tisch im großen Saal. Die Spieler verfolgten mit den Augen das Kreisen der kleinen Kugel. Es war völlig still im Raum. Allein die kleine, weiße Kugel schnurrte ihre Runden im Kessel.
Etwas weiter hinten im Saal stand ein Mann im Halbdunkel. Er lehnte an der schon geschlossenen Bar. Seine Augen verfolgten das Geschehen am Tisch. Seine Gedanken kreisten aber nicht mit der Kugel. Sie konzentrierten sich auf die einzige Frau, die dort zwischen den Männern saß.

.....

Langsam erhob sich Miriam von ihrem Stuhl. Ihre Augenwinkel suchten den Schatten im Halbdunkel. Der Typ hatte schon vor einiger Zeit aufgehört zu spielen. Sie hatte jedoch bemerkt, dass er den Saal nicht verlassen wollte. Das gefiel ihr nicht. In ihrer Handtasche häufte sich eine hübsche Summe. Wollte er sie verfolgen? Irgendetwas in seinem Benehmen hatte sie nervös gemacht. Erklären konnte sie es nicht. Auf dem Weg zur Kasse spürte sie den Schatten hinter sich. Sie war müde und wollte nicht daran denken, jetzt alleine in die Tiefgarage zu gehen.

.....

Die Langeweile hatte sich auf seine einfachen Chancen gelegt. Die einzige Frau zwischen den, um diese Zeit meist nur noch spielsüchtigen, Männern interessierte ihn viel mehr. Ihr schönes Gesicht war sehr dezent geschminkt. Nur ein leichter rotbrauner Schimmer unterstrich die ebenmäßigen Konturen. Das wohlgeformte Profil ihrer Nase hätte für jeden plastischen Chirurgen Modell stehen können. Ihre leuchtend grünen Augen verfolgten das Spiel, ohne sich beirren zu lassen. Sie hatte ihre eigenen Regeln. Und sie hatte eine beeindruckende Selbstbeherrschung. Ihr Mund erlaubte den vollen, ausgeglichenen Lippen nur die leise Andeutung eines weichen Lächelns, wenn die Kugel sich auf eine von ihren Nummern gesetzt hatte. In dieser Nacht lächelte sie oft. Und jeder Anflug ihres Lächelns steigerte seine Erregung.
Er musste den Tisch verlassen. Seine Unkonzentriertheit hatte ihm eine hübsche Summe gekostet. Jedoch wollte er den Saal nicht verlassen. Diese Frau faszinierte ihn. Er wollte auf sie warten.



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