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Lynn Summers
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  09-02-2018 13:05 09-02-2018 13:05 237  Gelesen 237 Gelesen
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"Traumurlaub ins Glück" Ein erotischer Liebesroman von Veronika Engler.



Abby Dawson ist dreiundzwanzig und eine der besten Werbetexterinnen, die die New Yorker Agentur Carter & Wexfield zu bieten hat. Sie ist jung, hübsch, ehrgeizig und liebt ihre Arbeit über alles. Männer spielen in ihrem Leben eine eher untergeordnete Rolle. Denn Abby ist - trotz ihres Erfolgs im Job - eigentlich recht schüchtern und zurückhaltend. Der einzige Mann, für den sie regelrecht dahinschmilzt, ist Adrian Fields, der Star der britischen Erfolgsserie London Road. Sehr zum Leidwesen ihrer besten Freundin Lucy, die Abby nur zu gern an der Seite eines netten Kerls sehen würde. Als Lucy sie bittet, als Reisebegleitung für einen bereits seit Monaten geplanten Ibiza-Urlaub einzuspringen, willigt Abby widerstrebend ein - nicht ahnend, dass nach diesen Tagen nichts mehr sein wird wie zuvor.



Leseprobe:



Abby

»Ich schätze, es ist höchste Zeit fürs Frühstück. Ich bestelle uns etwas aufs Zimmer und danach springe ich kurz unter die Dusche, okay?«
Abby nickte und sah zu, wie Adrian beim Zimmerservice Frühstück bestellte und kurz darauf ins Bad verschwand. Als es wenig später an der Tür klopfte, warf Abby sich schnell einen Bademantel über und öffnete die Tür. Der Kellner schob den Frühstückswagen ins Wohnzimmer. Sie drückte ihm ein - wie sie hoffte - großzügiges Trinkgeld in die Hand und warf die Tür hinter ihm ins Schloss. Da Adrian noch im Bad war, nahm sie sich zum Zeitvertreib die Zeitung und setzte sich damit aufs Sofa. Doch fast wäre sie ihr gleich wieder aus den Händen gefallen. Denn auf der Titelseite prangte in großen Lettern:

Adrian Fields & Patricia McLean - Liebes-Aus?

Schnell las sie weiter.

Erst kürzlich hat Patricia McLean, uns allen vielleicht besser bekannt als Debbie Hamilton aus der britischen Erfolgsserie London Road, die Beziehung zu ihrem sexy Schauspielkollegen Adrian Fields bestätigt. Wie eine anonyme Quelle uns nun berichtet, wurde Adrian auf einer spanischen Urlaubsinsel mit einer hübschen dunkelhaarigen Frau gesichtet. Wer ist die mysteriöse Unbekannte? Wird sie die Beziehung unseres britischen Schauspieltraumpaares zerstören?
Wir werden weiter berichten.


Abby riss entsetzt die Augen auf und pfefferte die Zeitung aufs Bett. Woher zum Teufel wussten die das? Wie hatte die Presse so schnell Wind von der Sache mit ihr und Adrian bekommen? Und war an den Gerüchten, dass Adrian und Patricia auch privat ein Paar waren, vielleicht doch etwas dran? War sie für ihn nur ein netter kleiner Zeitvertreib, weil Patricia gerade nicht verfügbar war? Abby schluckte schwer, um den Kloß in ihrem Hals loszuwerden, der sich dort gerade ziemlich breit machte. Tränen der Frustration sammelten sich in ihren Augen. Sie war so dumm! So unglaublich dumm! Wie hatte sie nur annehmen können, dass Adrian mehr von ihr wollte als Sex. Warum gerade von ihr? Schließlich hatte er ja die süße Patricia. Sie musste hier weg. Auf der Stelle. Hastig ging sie ins Schlafzimmer, sammelte ihre Kleidung vom Boden auf und ging damit zurück ins Wohnzimmer.


Adrian

Als er, nur in Boxershorts, aus dem Bad kam, saß Abby mit bedrückter Miene und tränennassen Wangen auf dem Sofa. Neben ihr lagen all ihre Kleidungsstücke.
»Was ist los?«
Doch sie warf ihm nur kommentarlos die Zeitung an die Brust. »Lies das«, sagte sie mit brüchiger Stimme.
Er hob die Zeitung vom Boden auf und las. Dabei schüttelte er immer wieder den Kopf. Schließlich legte er das Klatschblättchen zur Seite und sank vor Abby auf die Knie. Er legte ihr die Hände auf die Oberschenkel und sah sie an.
»Das ist Unsinn, Abby. Totaler Unsinn. Ich habe nichts mit Patricia. Hatte ich nie. Und das werde ich auch nie. Sie ist überhaupt nicht mein Typ. Sie ist eine Kollegin. Eine gute Freundin. Ja. Aber mehr wird da nie sein. Das mit der angedichteten Beziehung wird nicht wahrer, nur weil die Klatschpresse es am laufenden Band wiederholt. Und bestätigt hat Patty eine Beziehung mit mir ganz sicher nicht. Weil es einfach nicht wahr ist.«
»Es wird schon eine halbe Ewigkeit vermutet, dass ihr was miteinander habt. Und ein Körnchen Wahrheit steckt in solchen Artikeln immer. Wenn du dir einen Urlaubsflirt gönnst … okay. Du bist schließlich auch nur ein Mann. Du hast Bedürfnisse. Ich verstehe das«, murmelte sie resigniert. »Aber ich verstehe nicht, dass du …« Sie sah zögernd auf. »Warum bist du zu mir ins Hotel gekommen, Adrian? Du hast doch bekommen, was du wolltest. Wieso konntest du mich nicht einfach in Ruhe lassen?« Unwirsch wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht. »Warum willst du mir unbedingt wehtun. Du weißt, wie ich … was ich …«
»Ich habe nichts mit Patricia!«, unterbrach Adrian sie nachdrücklich. »Und du bist nicht nur ein Urlaubsflirt! Ich mag dich. Sehr sogar. Aber wenn du mir nicht glaubst …« Er stand auf und griff nach seinem Handy. »Warte einen Moment, okay?« Dann wählte er eine Nummer und schaltete den Lautsprecher ein.
»Ja?«, meldete sich eine Frauenstimme.
»Hi Patty. Adrian hier.«
»Hey, altes Haus. Wie geht’s dir? Was macht Ibiza. Genießt du auch schön Sonne, Strand und Meer?«
»Ja, es ist ganz schön hier. Aber ich bräuchte dringend deine Hilfe. Sag mir doch bitte, ob wir beide eine Beziehung haben. Oder ob wir jemals eine hatten.«
Die Frau am anderen Ende der Leitung brach in schallendes Gelächter aus und erwiderte: »Adrian, hast du was geraucht? Bist du high oder so? Ich mag dich. Keine Frage. Aber eine Beziehung? Mit dir? Gott bewahre! Du bist so was von überhaupt nicht mein Typ.«
»Danke Patty. Genau das wollte ich hören.«
»Hey, warte mal. Hast du getrunken? Wieso rufst du mich an und stellst mir solche Fragen?«
Adrian lachte. »Ich bin weder high noch besoffen, Patty. Ich erkläre dir alles, wenn ich wieder in London bin.«
»Äh ja, klar, kein Problem. Dann mach’s mal gut und erhol dich noch ein bisschen.«
»Mach ich. Ciao«, erwiderte Adrian und legte auf. »Und? Glaubst du mir jetzt?«
Abby nickte zögernd. »Adrian, ich … ach, ich weiß auch nicht. Ich bin seit der Sache am Strand total durcheinander. Ich kann überhaupt nicht mehr klar denken. Du weißt ja, dass ich … na ja, dass ich dich auch vor Ibiza schon ziemlich … nun ja … toll fand«, stammelte sie und sah verlegen zu Boden. »Aber ich bin nur eine unter vielen, die dich aus der Ferne angehimmelt haben, seit sie dich in London Road gesehen haben«, redete sie schnell weiter. Nervös ließ sie den Gürtel des Bademantels durch ihre Finger gleiten.
»Abby, schau mich mal an«, sagte Adrian bestimmt und sie hob zögernd den Kopf. Er nahm ihr Gesicht vorsichtig in seine Hände und sah sie eindringlich an.
»Ich habe es bereits Lucy gesagt und ich sage es auch dir gern noch einmal. Ich spiele keine Spielchen, okay? Ich mag dich. Ich mag dich sogar sehr. Ich kann jetzt natürlich noch nicht von Liebe sprechen. Dazu gehört nämlich so viel mehr. Aber seit ich dich getroffen habe, spielen meine Gefühle vollkommen verrückt. Du fehlst mir, wenn du nicht bei mir bist. Ich weiß, es klingt albern und wir kennen uns kaum. Aber ob du es nun glaubst oder nicht. Ich möchte, dass es mehr wird, Abby. Dass wirklich Liebe daraus wird.« Er beugte sich vor, legte seine Lippen auf ihre und gab ihr einen sanften aber doch sehr intensiven Kuss. »Und es liegt an dir, ob mehr daraus werden kann, Kleines«, murmelte er leise und zog sie noch enger an sich. Gerade als er die Hand in Abbys Bademantel schob, um ihn von ihren Schultern zu streifen, klopfte es an der Tür und sie stoben erschrocken auseinander.
»Hey, Adrian. Pennst du noch? Wie sieht’s mit Frühstück aus? Wir verhungern«, ertönte Toms Stimme durch die Tür.
»Ja, ich komme. Moment«, erwiderte er. Doch dann bemerkte er Abbys erschrockenen Gesichtsausdruck. »Keine Panik. Die beiden sind echt nett. Aber wenn es dir lieber ist, dass sie dich nicht sehen, wimmele ich sie ab.«
»Nein.« Abby räusperte sich leise. »Ähm, nein. Schon okay. Lass sie rein. Sofern es sie nicht stört, dass ich hier im Bademantel sitze. Aber falls es dir vor deinen Freunden unangenehm ist … Ich … also ich kann auch kurz ins Bad verschwinden.«
»So ein Blödsinn. Warum sollte ich dich verstecken?«, meinte er lächelnd. Dann drückte er ihr einen schnellen Kuss auf die Lippen und ging zur Tür.
Als seine besten Freunde das Wohnzimmer betraten und Abby auf dem Sofa entdeckten, blieben sie erstaunt stehen.
»Sorry, Adrian. Wenn wir gewusst hätten, dass du Besuch hast … Wir wollten nicht stören. Bei was auch immer «, entgegnete Tom und sein Blick glitt grinsend zu Ben.
»Wolltet ihr nicht?« Adrian grinste. »Nur zu eurer Information. Das habt ihr aber.« Dann sah er zu Abby. »Darf ich vorstellen? Meine besten Freunde Tom und Ben.« An die beiden gewandt fügte er hinzu: »Das ist Abby.«
»Hallo«, sagte Abby. Sie stand vom Sofa auf und schüttelte Adrians Freunden die Hand.
»Könntet ihr dieses dämliche Grinsen lassen?«, stöhnte Adrian. »Echt, es nervt. Das geht schon seit vorgestern so. Habe ich vielleicht irgendwas verpasst?«
»Glaubst du eigentlich, wir sind total verblödet?«, meinte Ben grinsend. »Falls du es vergessen hast … Wir saßen zusammen in der Bar, vor der Abby gestolpert ist. Und wir haben durchaus mitbekommen, wie du ihr hinterhergestarrt hast. Ich hätte dir ja ein Schlabberlätzchen angeboten, wenn ich denn gerade eines zur Hand gehabt hätte.«
»Ich habe überhaupt nicht gestarrt«, beschwerte sich Adrian sofort.
»Doch. Hast du. Warum, glaubst du, wollten wir wissen, ob du was anderes vorhast? Wir haben uns schon gedacht, dass du mal nachsehen willst, ob du Abby irgendwo findest«, schloss Ben.
»Und wie es aussieht, hast du das tatsächlich«, setzte Tom hinzu und lächelte Abby freundlich an. »Keine Sorge, wir halten die Klappe.«
»Davon gehe ich aus«, erwiderte Adrian streng und hob drohend den Finger.
»Gut, da du ja beschäftigt bist … Ben, ich würde sagen, wir frühstücken woanders. Ich habe den Eindruck, wir stören hier ein wenig«, meinte Tom noch immer grinsend und zog Ben mit sich aus dem Zimmer.
»Ciao und … viel Spaß. Bei was auch immer«, ertönte Bens Stimme noch, als die zwei durch die Tür verschwanden.
Adrian lachte. »Raus mit euch«, rief er und schloss schmunzelnd die Tür hinter ihnen.



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