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Bianka Mertes
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  07-08-2017 00:04 07-08-2017 00:04 341  Gelesen 341 Gelesen
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"Patchwork hoch Sieben – Chaos inklusive" Ein Liebesroman für die Jugend von Heute von Bianka Mertes.



Julia wirft mehrere Jugendliche, die Ärger machen wollen, aus dem Imbiss, in dem sie arbeitet. Ben kommt ihr zur Hilfe. Die Jugendliche ist auf den Lohn angewiesen und nicht erfreut über die Tatsache, dass Ben auch noch ihr neuer Kollege wird.
Eines Abends wird sie von den Jugendlichen auf dem Heimweg abgepasst und bedroht. Die Situation droht zu eskalieren und wieder kommt Ben ihr unverhofft zur Hilfe, dieses Mal mit seinen Freunden.
Julias alleinerziehende Mutter erzählt ihr von einer neuen Liebe. Die erste neue Liebe nach dem Tod von Julias Vater. Der Mann ist alleinerziehend von zwei Kindern. Bei einem gemeinsamen Essen lernen sie sich alle kennen und es ist gemütlich, bis Julias Kollege auftaucht und den Freund ihrer Mutter mit ›Papa‹ anspricht.



Leseprobe:



Der Zweite holte aus und zielte auf ihre Magengegend. Julia schloss die Augen, um dem Elend nicht entgegenzublicken. Sie hörte ihn dreckig lachen, bevor er aufstöhnte. Moment mal, er stöhnte? Aber warum. Schnell riss sie die Augen wieder auf und um sie herum standen, wenn sie richtig zählte, acht oder neun Mann. Wahrscheinlich alles Jungs aus einer Gang, die in dieser Gegend ihr Unwesen trieb.
»Habe ich dir nicht schon im Laden zu verstehen gegeben, dass du dich verpissen sollst?« Julia erschrak bei dieser bekannten Stimme, die von hinten kam. Plötzlich fühlte sie einen Ruck durch ihren Rücken ziehen, nachdem sie sich wieder frei bewegen konnte. Doch durch die aufsteigende Taubheit in ihren Beinen sackte sie zusammen und wäre auf dem Boden aufgeschlagen, hätte sie nicht jemand aufgefangen und in seine Arme gerissen. Mit großen Augen blickte sie in Bens Gesicht, dessen Augen noch immer diesen Typen fixierten.
»Du hast mir überhaupt nichts zu befehlen«, sah der Typ noch wütender aus als vorher.
»Ich glaube, diesmal weißt du nicht, mit wem du es zu tun hast.« Bens warnender Blick ließ sogar Julia einen Schauer über den Rücken laufen. Wer zum Teufel war dieser Kerl?
»Und wenn ich den Kaiser von China vor mir hätte, wäre es mir egal«, gab dieser giftig zurück.
»Der würde sich mit solchem Abschaum gar nicht erst abgeben. Bringt sie weg und zeigt ihnen mal, was Manieren sind«, wies er die anderen Jungs an. Die grinsten nur, befolgten seinen Befehl, und brachten die sich vehement wehrenden Typen in eine Seitengasse. Julia konnte hören, dass sie nicht gerade zimperlich mit ihnen umgingen. Fragend sah sie in das angespannte Gesicht von Ben, dass sich langsam wieder entspannte, als er in ihre Augen blickte. Vorsichtig setzte er sich mit Julia auf den Boden, deren Beine noch immer ihren Dienst versagten.
»Du kannst echt froh sein, dass wir gerade vorbeigekommen sind, weißt du das eigentlich? Was hat dich geritten, dich ausgerechnet hier mit diesen Typen anzulegen?«, sah er sie jetzt strafend an. Aber Julia hörte gar nicht auf seine Frage.
»Wer zum Teufel bist du eigentlich?«, sah sie ihn noch immer staunend an.
»Wer ich bin, erfährst du noch früh genug«, strich er ihr sanft über die Wange, die von dem Schlag bereits blau wurde. Julias Herz setzte bei seiner Berührung einen Moment lang aus. »Aber ich denke, diese Typen werden es sich in Zukunft zweimal überlegen, dich noch einmal anzugreifen. Also bist du jetzt erst einmal sicher.«
»Sag mir endlich, wer du bist, verdammt. Warum machst du daraus so ein Geheimnis«, trommelte sie wütend auf seine Brust ein, bis er ihre Hände festhielt. Die ganze Anspannung entlud sich plötzlich.
»Pscht, alles gut. Wenn ich dir das sage, müsste ich dich küssen, damit du es wieder vergisst. Also wie wäre es?«, kam er mit seinem Gesicht näher an ihres.
»Vergiss es, ich will es nicht wissen«, drückte sie ihn von sich. Ben lachte.
»Keine Sorge, ich verspreche dir, dass du es bald selbst herausfinden wirst«, lächelte er sie zaghaft an. Julia verschränkte die Arme vor ihrem Körper.
»Danke trotzdem für deine Hilfe«, gab sie ehrlich von sich.
»Kein Problem und gern geschehen. Aber das hier, solltest du kühlen, sonst sieht es morgen wie eine Pflaume aus«, strich er ihr wieder sanft über die Wange und Julias Herz machte augenblicklich wieder einen Satz, wie ein bockiges Pferd.
»Ich werde mich darum kümmern, sobald ich zu Hause bin«, funkelte sie ihn böse an und zog ihr Gesicht aus seiner Reichweite. Ben stand lachend auf und wandte sich zum Gehen. Blieb aber abrupt stehen und drehte sich noch einmal grinsend zu ihr um.
»Ach übrigens, hast du eben den Typen mit den roten Haaren gesehen? Das ist mein Freund, von dem ich gesprochen habe. Der, mit dem ich dich verkuppeln wollte, meine ich«, raunte er ihr zu.
Julia hob einen kleinen Stein auf und schmiss ihm diesen knurrend entgegen.
»Die Frage, ob wir dir Begleitschutz geben sollen, verkneife ich mir lieber.« Lachend verließ er sie und sie blieb mit der Frage zurück, wen sie da in ihr Leben gelassen hatte.



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