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Gerry Maynor
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  15-07-2017 20:47 15-07-2017 20:47 232  Gelesen 232 Gelesen
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"SIMON: EPISODE EINS: Jonas - Blutige Enthüllungen" Ein erotischer und spannender Gayroman von Gerry Maynor.



Simon ist ein 36-jähriger Mann, welcher als Rechnungsprüfer arbeitet. Er hat schon lange ein Auge auf den hübschen jungen Mann geworfen, der plötzlich nicht mehr in seinem Lieblingssupermarkt arbeitet.
Eines Tages stoßen sie aufeinander und es beginnt eine Geschichte voller Tarnung, Sehnsucht und Verzweiflung, da sie beide davon ausgehen, dass sie heterosexuell sind. Die Geschichte der beiden Männer wird überschattet durch Simons Vergangenheit und seiner wirklichen Arbeit, die auch seine Zuneigung zu dem jungen Mann gefährdet. Und dieser bringt auch eine Gefahr mit in Simons Leben.


Der erste Teil einer Geschichte voller Sex, Gewalt und Blut. Simons Zukunft ist von der Vergangenheit und Jonas Leben stark beeinflusst.



Leseprobe:



Am Morgen


Mein Wecker dröhnt mir in den Ohren und langsam werde ich wach. Heute habe ich offensichtlich keine Zeit, mich mit mir selbst zu beschäftigen. Also stehe ich auf und gehe langsam ins Wohnzimmer.
Jonas liegt noch schlafend auf der Couch und ich muss ein wenig schmunzeln. Die Boxershorts ist ein wenig weggerutscht und ich sehe sein Gemächt etwas. Er scheint sich auch zu rasieren, dies aber schon eine Weile nicht mehr getan zu haben. Das Hemd ist bis zur Brust hochgerutscht und bietet einen angenehmen Ausblick auf seinen Körper. Er hat kaum Oberkörperbehaarung.
Der Anblick macht mich schon ein wenig scharf, muss ich ja zugeben, aber man soll ja niemandem zu seinem Glück zwingen.
Ich husche vorbei in die Küche und schmeiße die Kaffeemaschine an. Anschließend gehe ich ins Bad ... ich brauche eine Dusche.

-----


Ein lautes Gluckern reißt mich aus dem Schlaf. Ich registriere einen sehr angenehmen Geruch. Kaffee. Frisch gebrüht. Die Augen öffnend stelle ich fest, dass ich abgedeckt und fast nackt hier liege. Ein Gefühl der Scham kommt in mir auf.
»Bitte sprich das nicht an«, flüstere ich bammelnd, während ich die Klamotten zurecht rupfe und mich aufrichte, um dem verlockenden Kaffeeduft zu folgen.
»Wo sind hier die Tassen«, fluche ich, während ich die Schränke durchsuche. Plötzlich presst sich etwas Warmes an mich und ein Arm saust an mir vorbei, begleitet vom Duft eines Männerduschgels, zu einer Schranktür links von mir.
»Hier sind die Tassen, Kleiner«, sagt Simon, während er zwei Tassen raus stellt.
»Gießt du uns ein? Zwei Würfel Zucker und einen guten Schuss Milch bitte«, fügt er hinzu, während er ins Schlafzimmer wandert. Ich schaue ihm hinterher, wie er, nur mit einem Handtuch bekleidet, durch den Raum läuft. Ja. Er ist definitiv ein attraktiver Mann. Vielleicht sollte ich ihm eine Frau suchen. So als Dankeschön.
Ich gieße den Kaffee ein und bringe ihn zum Tisch, was sich schwierig gestaltet, da ich mit einer Hand zwei Pötte tragen und mit der anderen die Boxer festhalten muss.
Am Tisch setze ich mich wieder auf die Couch und frage mich, was ich heute machen soll.
»Über was denkst du nach?«, reißt mich Simons Stimme aus den Gedanken. Er steht im Türrahmen zum Schlafzimmer und bindet sich gerade die Krawatte.
»Wo ich heute hin soll? Ich werde wohl wieder zu meinem Bahnhof gehen. Vielleicht springt ja heute mehr heraus«, antworte ich etwas geknickt.

-----


Ich scheine in Jonas den Eindruck erweckt zu haben, dass er nur diese eine Nacht willkommen ist. Aber er muss lernen, einen Schritt zu gehen, statt wieder zurückzulaufen.
»Tu, was du nicht lassen kannst«, antworte ich mit einem gespielten Lächeln. Auch wenn mir nicht nach Lächeln zu Mute ist. Er scheint für sich selbst keine Perspektiven zu sehen und merkt nicht, wenn jemand ihm Hilfe anbietet.
Ich schaue auf die Uhr und eile anschließend zum Tisch. Zu lange habe ich ihm beim Grübeln zugeschaut und dabei die Zeit vergessen. Einen großen Schluck aus der Tasse nehmend, richte ich noch ein Paar Worte an Jonas.
»Wenn du gehst, zieh bitte die Tür zu und vergewissere dich, dass sie auch zu ist. Ach und wo willst du hin? Ich möchte nur sichergehen, dass du lebst«, frage ich mit einem unbeabsichtigten Unterton der Gleichgültigkeit.
Er sagt mir, wo er immer herumlungert und ich nicke.
»Ich vertraue dir, dass du hier nichts anstellst. Und nimm noch etwas zu Essen mit«, beende ich diese Begegnung und schließe die Tür hinter mir. Als ich vor der Haustür stehe, schleife ich mit meinem Fuß hart über den Asphalt.
»Verdammt«, fluche ich. »Wie kann der Bengel so blind sein?«

-----


Mir ist kalt und ich sitze immer noch auf der Couch. Die Stimmung zwischen uns beiden ist von jetzt auf gleich umgeschlagen. Simon wirkte ablehnend und gleichgültig. Ich bin etwas traurig.
Ich gehe ins Bad, um meine Wäsche aus dem Waschtrockner zu holen und ziehe mich um. Das Hemd und die Boxer lege ich in den Wäschekorb.
»Danke«, flüstere ich und verlasse es wieder.
Im Wohnzimmer ziehe ich die Decke und das Kissen ab. Es wäre mir unangenehm, wenn er das auch noch für mich erledigen müsste. Anschließend lege ich die Bettwäsche ordentlich zusammen, lege die Bezüge ebenfalls in den Wäschekorb und sorge dafür, dass alles ansehnlich ist. Danach nehme ich die Kaffeetassen zur Hand und stelle sie an die Spüle. Ich sehe, welche Tasse Simons ist, an welcher Stelle er getrunken hat und nippe genau dort von seinem Kaffee. Wieder durchzieht mich ein Gefühl von Wärme.
»Jonas, du solltest gehen«, sage ich zu mir selbst und packe meine Sachen zusammen. Ich könnte auch hierbleiben und warten, bis er wieder kommt. Vielleicht darf ich ja noch eine Nacht bleiben. Oder zwei. Oder ...
»Ach quatsch. So wie er eben drauf war, ist er zufrieden, wenn er dich wieder los ist«, sage ich zu mir selbst und laufe durch die Wohnungstür. Ich ziehe diese hinter mir zu und rüttel noch ein paar Mal daran. Sie ist zu. Definitiv. Vor der Haustür lasse ich meine Hände in die Jacke gleiten, um sie warm zu halten.
»Was ist das?«, frage ich mich, als ich Papier in meiner rechten Tasche finde. Ich hole es raus und finde vier Fahrkarten, welche noch nicht benutzt sind. Simon muss sie mir in die Tasche gesteckt haben, damit ich zum Bahnhof komme. Er wollte mich wohl doch loswerden.

-----


Ich laufe den Bachweg entlang und bleibe kurz an der Stelle stehen, an welcher Jonas ins Wasser gefallen ist.
»Blinder Bengel. Würde ich dich mitnehmen, wenn ich dich am nächsten Tag wieder loswerden wollte? Dann hätte ich dich wenigstens noch gefickt«, fluche ich etwas zu laut und bemerke zu spät, dass Passanten mit einem Hund vorbei laufen. Ich spüre die Röte im Gesicht und laufe schnell weiter in Richtung Arbeit.
Dort angekommen, gehe ich direkt in mein Büro und schließe hinter mir die Tür. Da dieses eine Glasfront hat, klappe ich die Jalousien zu. Ich möchte einfach meine Ruhe.
Ich war schon lange nicht mehr so schlecht drauf wie heute.
»Er hätte doch einfach fragen können«, brummel ich in mich hinein, während ich einen Finanzbericht halbherzig durcharbeite.
»Wer hätte einfach fragen können. Und vor allem was?«, fragt eine Stimme, die mir sehr vertraut ist.
»Ryan ... Was willst du«, grummel ich den Hünen an. Und ja, er ist wirklich ein Hüne. Etwas über zwei Meter groß, sehr muskulös gebaut, Vollbart, dunkle, schwarze Haare. Und er hat ein gewaltiges Problem mit seiner Frau. Er ist schon heiß aber verheiratet und hat, soweit ich weiß, Kinder.
»War das dein Ernst?«, fragt er.
»Was soll mein Ernst gewesen sein?«. Genervt schaue ich ihn an.
»Du schickst mir nen Kerl? Einen kleinen, dicken, abgebrochenen Zwerg?«, stellt er fragend fest.
»Lass mich raten: Es hat keine sechzig Sekunden gedauert«, reagiere ich leicht triumphierend. Ryan lässt den Kopf sinken und errötet.
»Ich hab dir gesagt, ich schicke dir jemanden, der es wirklich drauf hat. Es war nie davon die Rede, dass es eine Frau sein muss. Und er scheint seinen Zweck erfüllt zu haben«, kontere ich schmunzelnd. Ryan schaut mich eindringlich an.
»Noch nie hat es jemand geschafft, mich so schnell zum Spritzen zu bringen«, reagiert er, scheinbar immer noch überrascht.
»Gern geschehen«, gebe ich zurück.
»Sonst noch was?«, füge ich rasch hinzu.
»Also was ist dein Wunsch? Ich hab es dir ja versprochen«, fragt er und sein Blick wirkt etwas ängstlich.
Ich mustere Ryan eindringlich, stehe auf und laufe zu ihm hin. Ich schau an ihm hoch, laufe um ihn herum und schließe die Tür ab. Er wirkt etwas nervös, als ich mich vor ihm hinstelle und seine Krawatte lockere. Mit der Hand über seinen muskulösen Oberkörper fahrend, öffne ich jeden Knopf seines Hemdes einzeln und ziehe es aus der Hose. Ryan beginnt zu schwitzen.
Ich öffne den Knopf seiner Hose und lasse meine Hand hineingleiten, als er seine Hand hebt und mich am Hals etwas grob anpackt.
»Stop!«, flüstert er nachdringlich. Ich konnte Menschen noch nie leiden. Sie machen Angebote und wollen sich dann aus der Schlinge ziehen. Aber ich habe gelernt.
»Du hast gesagt, dass ich einen Wunsch frei habe. Das hier ist ein Teil davon. Du hast nun je-manden, der dir zu jeder Zeit den Schwanz lutscht. Ohne das es jemand erfährt. Löst du deinen Teil der Abmachung nicht ein, kann ich nicht dafür garantieren, dass Jacky nichts davon erfährt«, sage ich ruhig und eindringlich. Mit jedem Wort wurde Ryans Griff lockerer und löst sich am Ende meiner Ansage ganz.
Ich lasse meine Hand nun vollends in seine Hose gleiten.
»Keine Unterwäsche. Scheint in unserem Büro offensichtlich normal zu sein«, stelle ich fest und schaue Ryan in die Augen. Er weicht meinem Blick aus und lässt mich gewähren. Ich hole seinen Schwanz und die Eier aus der Hose und massiere beides.
»Dafür, dass du nicht auf Männer stehst, stehst du aber ganz schön schnell«, sage ich und schaue ihm weiter eiskalt in die Augen. Als ich beginne, seinen Schwanz kräftig zu massieren, stöhnt er auf. Schnell lasse ich wieder von ihm ab. Ich will nicht, dass er meinen Teppich ein-saut. Dennoch deute ich an, dass er sich ganz ausziehen soll. Langsam und beschämt kommt er der Bitte nach und steht nun komplett entblößt vor mir.



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